4. Spieltag 2024/2025

Deutscher Meister?? Erfurter Lachse heißt er!

Die Saison 2024/25 in der Kin-Ball Bundesliga hatte für die Erfurter Lachse wirklich alles, was man sich sportlich wünschen kann: Spannung, Drama, starke Gegner und am Ende sogar ein Happy End mit Freudentränen. Schon früh zeichnete sich ab, dass es kein gemütliches Durchschwimmen werden würde. Besonders die jungen Sportfreunde der TSG Dissen hatten offenbar großen Gefallen daran gefunden, uns bis zum letzten Atemzug zu fordern. Und so kam es, wie es kommen musste: ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum 4. und letzten Spieltag in Sehnde bei Hannover, ausgerichtet vom MTV Immensen. Die Entscheidung fiel tatsächlich erst im letzten Spiel – knapper, nervenaufreibender und lachsiger geht es kaum. Die Rechnung war simpel, aber brutal: Um Meister zu werden, mussten wir am letzten Spieltag ins Finale einziehen. Das bedeutete, im entscheidenden Spiel gegen niemand Geringeren als den Rekordmeister TC Sterkrade zu bestehen. Doch die Erfurter Lachse behielten die Nerven, kämpften um jeden Punkt und machten im allerletzten Spiel genau das klar, was nötig war und gewannen nach holprigen ersten beiden Spielen mit 4:0:0. Finale erreicht, Ziel erreicht – Spannung bis zum allerletzten Punkt. 

Am Ende dieser Saison stehen wir ganz oben: Deutscher Meister vor der TSG Dissen und dem TSV Bobingen. Besonders schön dabei: Das große Ziel des Meistertitels, das mit der Vereinsgründung formuliert wurde, konnte endlich erreicht werden. Ein Erfolg, der zeigt, dass Geduld, Teamgeist und ein bisschen Sturheit im Wasser manchmal genau das Richtige sind. Gespielt wurde unter anderem bei Spieltagen in Bobingen, Dissen, Oberhausen und Immensen – jeder Spieltag mit eigenen Herausforderungen und eigener Geschichte. Auch die Erfurter Lachse 2 können stolz auf ihre Saison sein. Platz 9 war eine starke Leistung und wurde mit dem allerersten Finalspiel am letzten Spieltag belohnt. Trotz der Nicht-Teilnahme an einem Spieltag ist die Platzierung absolut zufriedenstellend und mit vollständigem Programm wäre sicher noch der ein oder andere Platz weiter vorne möglich gewesen. Zum Abschluss bleibt vor allem eines zu sagen: Danke. Ein großes Dankeschön an alle Fans, Unterstützer:innen, Helfer:innen und Mitfiebernden, die diese Saison begleitet haben. Auf und neben dem Spielfeld. Dieser Meistertitel gehört nicht nur der Mannschaft, sondern dem ganzen Verein.